LEXIKON: Push bis Print

Lexikon: Push bis Print

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Abonnement

Regelmäßiger Bezug einer Zeitung oder Zeitschrift per Post oder Zusteller. Bezahlung jährlich, im Quartal oder monatlich.

Abonnementauflage

Gesamtzahl der Exemplare einer Zeitung oder Zeitschrift, die an feste, zahlende Bezieher geliefert wird. 

Advertorial

Ein Advertorial ist die redaktionelle Aufmachung einer Werbeanzeige, die den Anschein eines redaktionellen Beitrags erwecken soll. Das Advertorial kann nicht eindeutig der Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit zugeordnet werden. Laut deutschem Presserecht muss aber eine klare Trennung von redaktionellem Inhalt und Werbung vorgenommen werden, d. h. das Advertorial muss als Anzeige gekennzeichnet sein. Dies ist in der Praxis aber oft nicht der Fall. Siehe auch → Pressekodex.

Aktualität

Siehe → Qualitätskriterien.

Analoge Medien

Umgangssprachlich auch „alte Medien“ genannt. Dazu zählen Printmedien (Medien in gedruckter Form wie Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Plakate etc.), Audiokassetten, VHS-Kassetten, Schallplatten usw.

Anriss

Kurzer Text, meist im Kasten, der auf der ersten Zeitungsseite (häufig oben oder in der rechten Spalte) steht und auf einen Artikel im Innenteil der Zeitung (z.B. Sport- oder Lokalteil) aufmerksam machen will. Im Online-Journalismus erfüllt ein →Teaser die gleiche Funktion: Er soll das Interesse des Lesenden wecken und ihn zum Weiterlesen ermutigen. 

Anzeige

Bezahlte und gestaltete Mitteilung, meist Werbung in Zeitung, Hörfunk oder Fernsehen, die deutlich dem Interesse des Absenders dient. Die Anzeige hat nichts mit der redaktionellen Arbeit zu tun. Es ist wichtig zwischen redaktionellem Text und Anzeigen zu trennen, das ist im → Pressekodex festgeschrieben.

Anzeigeteil 

Der Teil eines Zeitungsexemplars, der – im Unterschied zu den redaktionellen Seiten – vorwiegend der Veröffentlichung von Anzeigen vorbehalten ist. Anzeigenteil und redaktioneller Teil können sich durch Anzahl und Breite ihrer Spalten unterscheiden.

Artikel

Redaktioneller Beitrag, der eine bestimmte Länge überschreitet (z.B. eine Meldung, ein Bericht, eine Reportage, ein Kommentar etc.); Leserbriefe oder Anzeigen sind keine Artikel. 

Aufhänger 

Der aktuelle Anlass, über ein Thema zu berichten.

Auflage

Anzahl der Exemplare einer Zeitung, die gedruckt werden (Druckauflage).

Aufmacher

Der Auskunftsanspruch im Presserecht sichert Journalist*innen zu, dass Behörden auf Anfrage Auskünfte zu gestellten Fragen erteilen.  

Auskunftsrecht 

Redaktioneller Beitrag, der eine bestimmte Länge überschreitet (z.B. eine Meldung, ein Bericht, eine Reportage, ein Kommentar etc.); Leserbriefe oder Anzeigen sind keine Artikel. 

Weiterführende Informationen:

Das Recht, sich aus allgemein zugänglichen Quellen zu informieren, hat jeder Bürger durch das Grundgesetz (Art. 5 Abs. l Satz l GG). Medienschaffende benötigen aber oft Informationen aus Quellen, die nicht für jeden zugänglich sind. Das Presserecht  erlaubt es Journalist*innen deshalb mehr Informationen erhalten zu können, dies ist das Sonderrecht der hauptberuflich tätigen Journalist*innen (Meier, 2018, S.84). Der A. hat aber auch Grenzen: Dies ist vor allem dann der Fall, wenn dadurch die Durchführung eines laufenden Gerichtsverfahrens vereitelt werden könnte, ihr Vorschriften über die Geheimhaltung entgegenstehen oder ein schutzwürdiges Interesse verletzt werden könnte. In diesem Fall muss im Einzelnen darüber entschieden werden, ob das Interesse der Öffentlichkeit überwiegt oder nicht.

Außenpluralität  

Von Außenpluralität – im Gegensatz zu Binnenpluralität – wird gesprochen, wenn die Vielfalt des Programmangebots und des Meinungsspektrums von verschiedenen Medien-Anbietern durch eine große Anzahl unterschiedlicher Programme gewährleistet ist. 

 

 

BDZV

Bundesverband deutscher Zeitungsverleger. Die Vertretung der Verleger deutscher Zeitungen.

Bericht

 Siehe → Journalistische Darstellungsformen.

Bildreportage 

→ Reportage, die überwiegend aus Bildern besteht.

Binnenpluralität

Binnenpluralität ist ein grundlegendes Prinzip für die Organisation und die Programmgestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die Rundfunkanstalten versuchen die Vielfalt des Programmangebots und des Meinungsspektrums Programms bzw. des Gesamtangebots zu gewährleisten. Die  Programmgrundsätze und deren Einhaltung werden im öffentlich-rechtlichen Bereich intern von Aufsichtsgremien (→ Rundfunkrat) und im Privaten Rundfunk durch externe Instanzen kontrolliert (→ Landesmedienanstalten bzw. deren Gremien).

Buch

Ein Teil der Zeitung, der mehrere ineinander gelegte Seiten umfasst. Die Zeitung ist in mehrere „Bücher“ (z.B. Mantel, Lokal- oder Sportteil) aufgeteilt. 

Boulevardzeitung 

Auflagenstarke, täglich erscheinende, durch große Schlagzeilen Aufmerksamkeit fordernde Zeitung, die meist im Straßenverkauf vertrieben wird und sich vorrangig sensationell aufgemachten Themen widmet.  Auch → Kaufzeitung.

Bürgerjournalismus 

Siehe auch → partizipativer Journalismus. Bürgerjournalismus meint die unabhängige und vielfältige Produktion von Nachrichten, die für jeden offen zugänglich sind. Engagierte Bürger*innen können so selbstständig Laienangebote veröffentlichen. Konkret werden darunter Soziale Medien-Formate wie Weblogs, Podcasts, Wikis, Facebook, YouTube und Twitter verstanden. So haben viele Menschen die Möglichkeit, an öffentlicher Kommunikation und Diskussion teilzunehmen. Dadurch kann die Entscheidungsfindung in der Politik demokratischer werden. In repressiven (diktatorischen) Systemen trägt Bürger*innenjournalismus zur Aufklärung von Missständen bei. Negativ kann sich auswirken, dass eine immer größere Menge von Informationen (Texte, Fotos, Filmbeiträge) nicht mehr auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft wird. Siehe auch → User-Generated-Content, → Fake-News.

 

 

Chef vom Dienst

Leitende*r Redakteur*in, die*der für die zeitliche und sachliche Planung (z.B. Umfang der Ausgabe) bei der redaktionellen Herstellung der Zeitung zuständig ist.

Chefredakteur*in 

Leiter*in aller Redaktionen einer Zeitung.

Community Management 

Community Management ist die Form der Führung einer Online-Community und eine Art Bindeglied zwischen Betreiber einer Seite und den User*innen. Die Aufgaben umfassen dabei u.a. die Moderation eines Forums, der verfassten Nutzer*innen-Kommentare ebenso wie Maßnahmen zur Vergrößerung oder Animation der Gemeinschaft.

Content Management 

Redaktionssysteme bzw. Content Management Systeme strukturieren und steuern heute die redaktionellen Arbeitsabläufe der meisten Medienanstalten. Mithilfe von digitaler Technik werden ehemals lineare Abläufe und Tätigkeiten heute zunehmend vernetzt. In Bezug auf Social Media Seiten wie Facebook ist mit Content-Management vor allem die Moderation bzw. das Löschen von Inhalten, die gegen die Netiquette verstoßen gemeint. 

Content Marketing  

Content Marketing ist die Art Native-Advertising-Technik, bei der auf die Zielgruppe abgestimmte, bezahlte, informative, beratende und unterhaltsame Artikel unter die redaktionellen Artikel eines Mediums gemischt werden oder bezahlte Inhalte in einer sogenannten „Folgende Inhalte könnten Sie auch interessieren“-Liste gegenüber redaktionellen Artikeln besonders prominent gereiht werden.

 

Dachzeile

Eine Zeile, die über der Überschrift steht und die Aussage der Überschrift ergänzt.

Digitale Medien

Gegensatz zu → „Neue“ Medien: CDs, Internet, Computer- und Konsolenspiele, Mobiltelefone, digitale Fotos, digitales Radio, digitales Fernsehen und digitales Video, Tablets sowie E-Books. 

 

 

 

Einstieg

Siehe auch → Lead. Beginn eines Artikels, der so interessant sein sollte, dass er die Leser*innen zum Weiterlesen anregt.

Ente

Falschmeldung→ siehe Hoax.

Erscheinungsweise

Die zeitliche Aufeinanderfolge zweier Ausgaben einer Zeitung oder Zeitschrift; Tageszeitungen haben eine tägliche Erscheinungsweise. Die ZEIT erscheint wöchentlich am Donnerstag. Die Süddeutsche Zeitung Montag bis Samstag.

 

Feature

Siehe → journalistische Darstellungsformen.

Feuilleton

Zeitungsseite bzw. -teil über das kulturelle Leben (Theater, Musik, Kunst, Literatur).

Gate-Keeping

Gate-Keeping bezeichnet ein kommunikationswissenschaftliches Konzept, das Journalismus als eine Art Schleuse betrachtet, die die Flut an Informationen kanalisiert, indem Informationen gefiltert, reduziert und bearbeitet werden. Im Zuge des Internets und des Aufkommens von Blogs, Online-Foren und Sozialen Netzwerken wird die G.-Funktion der traditionellen Medien mehr und mehr entkräftet.

Gegendarstellung

Entgegnung auf einen veröffentlichten Artikel aus der subjektiven Sicht einer betroffenen Person, der sich in dem Artikel z.B. falsch dargestellt oder zitiert fühlt. Die Gegendarstellung darf nur Tatsachen, keine Meinungen oder Werturteile enthalten und muss von der Redaktion abgedruckt werden.

Genres

Als journalistische Genres werden standardisierte → journalistische  Darstellungsformen bezeichnet, z. B. → Nachricht, → Reportage, → Kommentar oder → Interview.

Glosse

Siehe → journalistische Darstellungsformen.

Graswurzeljournalismus

Auch → Bürger*innenjournalismus.

Grubenhund

Ein besonderer Typ von Falschmeldungen, in den Ironiesignale eingebaut sind, und mit dem die Kompetenz von Journalist*innen getestet werden soll. Nicht zu verwechseln mit → Ente.

 

Herausgeber*in

Person oder Institution, die die geistige Grundhaltung eines Publikationsmediums (Zeitung, Zeitschrift, Online-Blog etc.) bestimmt. Bei der Tageszeitung sind Herausgeber*innen meist auch Verleger*innen.

Hintergrundberichterstattung

Ergänzende Berichterstattung, die die Ursachen und Begleitumstände eines Ereignisses/einer Entscheidung erklärt.

Hoax

Hoax stammt aus dem Englischen und bedeutet „Scherz“, „Schwindel“ bzw. „Jux“. Im Internet steht der Begriff für Falschmeldungen, die per Internet, Zeitung, E-Mail, Instant Messenger etc. verbreitet und von vielen Menschen geglaubt werden. Auch Kettenbriefe, die per Mail oder Instant Messenger weitergeleitet werden, können zu der Familie der Hoaxes gezählt werden. Die Hoax-Nachrichten selbst sind harmlos. Ratschläge und Handlungsempfehlungen sollten einfach ignoriert werden. 

 

Weiterführende Informationen: 

Früher handelte es sich bei Hoaxes meist nur um scherzhafte Warnungen vor vermeintlichen Computerviren, die auf befallenen Systemen zum Beispiel die Festplatte löschen. Heute spielen Hoaxes aber auch bei politischen Desinformation eine Rolle. Zudem zielen Falschmeldungen oft darauf ab, den Ruf bestimmter Firmen oder Organisationen zu diskreditieren. Auch E-Mail-Kettenbriefe zählen zur Hoax-Kategorie – zum Beispiel E-Mails von vermeintlichen Redakteuren des Messenger-Dienstes. In der Hoax-Mail steht in aller Regel die Aufforderung, sie an möglichst viele Empfänger weiterzuleiten. Nur so könne der Account auch künftig gratis angeboten werden.

 

Impressum

Gesetzlich vorgeschriebene Angabe von Verlag, Druckhaus, verantwortlichem*r Redakteur*in und Anzeigenleiter*in.

Informationsfreiheit

Durch das Grundgesetz (Artikel 5, Absatz 1) geschütztes Recht für jeden Menschen, „sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu informieren“.

Interview

Siehe → journalistische Darstellungsformen.

Investigativer Journalismus

Investigativer Journalismus versteht sich als Wachhund der Demokratie, der Missstände und Machtmissbrauch aufdecken will. Die Recherche ist sehr zeitintensiv und erfolgt nicht auf klassischen journalistischen Wegen, sondern eher unorthodox. Oft dienen → Whistleblower*innen als Informanten.

Impressum

Gesetzlich vorgeschriebene Angabe von Verlag, Druckhaus, verantwortlichem*r Redakteur*in und Anzeigenleiter*in.

Informationsfreiheit

Durch das Grundgesetz (Artikel 5, Absatz 1) geschütztes Recht für jeden Menschen, „sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu informieren“.

Interview

Siehe → journalistische Darstellungsformen.

Investigativer Journalismus

Investigativer Journalismus versteht sich als Wachhund der Demokratie, der Missstände und Machtmissbrauch aufdecken will. Die Recherche ist sehr zeitintensiv und erfolgt nicht auf klassischen journalistischen Wegen, sondern eher unorthodox. Oft dienen → Whistleblower*innen als Informanten.

Kasten

Beitrag, der durch einen Rahmen hervorgehoben wird.

Kaufzeitung

Siehe → Boulevardzeitung.

Kolumne

Siehe → journalistische Darstellungsformen.

Konstruktiver Journalismus

Art des Journalismus, in der nach praktischen Lösungen für das jeweils behandelte Problem gesucht wird z.B. indem man eine politische, auf Fakten basierende Diskussion anstößt. Das Konzept des K. kann dazu beitragen, das Vertrauen in seriösen Journalismus zu stärken und Ohnmachtsgefühle zu überwinden (Pomerantsev, 2020, S.261) .

Kommentar 

Siehe → journalistische Darstellungsformen.

Korrespondent*in

Angestellte*r Journalist*in oder freie*r Mitarbeiter*in einer Zeitung, der/die ständig außerhalb der Redaktion im In- oder Ausland für die Zeitung berichtet.

Kritik

Siehe journalistische Darstellungsformen.

Landesmedienanstalt

Die Landesmedienanstalten sind in Deutschland die Aufsichtsbehörden für private Radio- und Fernsehprogramme und Telemedien.

Lead

Siehe → Einstieg. 

Leitartikel

Kommentar, der zu einem wichtigen Ereignis des Tages Stellung bezieht. Gibt die Meinung des*der Autor*in bzw. gesamten Redaktion wieder. Der Leitartikel steht oft im Zusammenhang mit dem Aufmacher und ist häufig auf der Titelseite platziert.

Leser*innenbrief 

Briefe von Leser*innen an die Redaktion, die zur Veröffentlichung gedacht sind. Der Leser*innenbrief bezieht sich meist auf Artikel, die in der Zeitung erschienen sind, mit berichtigenden, ergänzenden oder kritischen Informationen. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.

Lokalmonopol

Die Zeitung ist in einem bestimmten Gebiet (Kreis/Stadt) Alleinanbieter. Den Leser*innen steht nur eine Zeitung mit lokalen (örtlichen) Informationen zur Verfügung.

Lokalzeitung

Zeitung, die sich in ihrer Berichterstattung auf ein bestimmtes lokales Verbreitungsgebiet konzentriert.

Mantel

Allgemeine Seiten einer Tageszeitung (Politik, Wirtschaft, Sport), die in ihrer Berichterstattung über den örtlichen Bereich hinausreichen und über Ereignisse auf Landes- und Bundesebene sowie im Ausland berichten.

Manuskript

Text, der noch für die Veröffentlichung in der Zeitung bearbeitet werden muss.

Massenmedien

Massenmedien ist eine Sammelbezeichnung für Presse, Rundfunk, Fernsehen und Internet, im weiteren Sinne auch für Bücher, CDs/DVDs, Videos sowie Smartphones, also für alle Medien, mit denen Nachrichten und Unterhaltung in Schrift, Ton und Bild ein breites Publikum erreichen. 

Massenmedien erfüllen in der Demokratie eine wichtige Aufgabe: Sie sollen umfassende, sachgerechte und verständliche Informationen liefern, damit die Bürger*innen sich eine politische Meinung bilden und sachkundig an politischen Entscheidungen mitwirken können. Dazu garantiert das Grundgesetz den Medien die Freiheit der Berichterstattung und verbietet jede Zensur (Artikel 5 Grundgesetz).

Mediensystem

Die Mittel öffentlicher Kommunikation und ihr Zusammenwirken (mit Ordnungen und Strukturen) innerhalb eines Nationalstaates prägen und bilden das Mediensystem. Gemeint sind damit z.B. die Mediengesetze, die politische Einflussnahme auf Medien und Journalismus, die staatlichen Aufsichtsstrukturen über die Massenmedien Print, Rundfunk und Internet, die Besitzverhältnisse der Medien und die Mediennutzung. 

Nachrichtenagenturen, Printmedien, Hörfunk, Fernsehen und nachrichtliche Online-Medien stellen aktuelle Informationen für die Massenkommunikation bereit und werden von nicht-aktuellen Medien (Buch, Film) ergänzt. Neben der gedruckten Presse gibt es in Deutschland ein duales Rundfunksystem aus → öffentlich-rechtlichem Rundfunk sowie → privaten Rundfunksendern.  

Es gibt offene Mediensysteme, die weitgehend Kommunikationsfreiheit in rechtlicher, politischer und ökonomischer Hinsicht gewährleisten. Im Gegensatz dazu beschränken geschlossene Mediensystemen die Meinungs-, Informations- und Medienfreiheit autoritär bzw. kontrollieren sie totalitär.

Meinungsfreiheit

Durch das Grundgesetz (Artikel 5, Absatz 1, Satz 1) geschützte Freiheit, die eigene Meinung frei zu äußern. Das Recht auf freie Meinungsäußerung wird durch Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre beschränkt. So verstößt beispielsweise Hassrede im Netz regelmäßig gegen zivilgesellschaftlichen Persönlichkeitsschutz und Normen des Strafrechts, z.B. in  Form von Beleidigung (§ 185 StGB) oder Volksverhetzung (§ 130 StGB).

Siehe auch → Pressefreiheit.

Meldung

Kurze Nachricht, Kurzform eines → Berichts. Das Wichtigste einer Meldung sollte im ersten Satz stehen: Wer, Was, Wo, Wann, Wie, Warum, Welche Quelle? Siehe → journalistische Darstellungsformen.

 

Nachricht

Die Nachricht ist ein kurzer, informierender Artikel, der die klassischen W-Fragen beantwortet. Sie gibt Information über einen Sachverhalt/ein Ereignis und beschränkt sich auf die Tatsachen und Aussagen.

Nachrichtenagenturen

Nachrichtenagenturen liefern den Redaktionen fertige Beiträge: Artikel, Fotos, Videos. Sie werden von den Redaktionen abonniert. Je nach Ausrichtung und Größe der jeweiligen Veröffentlichung werden die Pressemitteilungen häufiger abgedruckt oder dienen nur als Basis für eigene Recherchen. Die Agenturen sammelt, sichtet und vorsortiert Nachrichten überparteilich und verlässlich und gibt sie gegen Bezahlung weiter (Schneider & Rau, 2012). Die bekannteste und größte in Deutschland ist die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Weitere wichtige N. sind z.B. AFP (Agence FRance Presse) oder die amerikanische Reuters Agentur.

Nachrichtenwert/ Nachrichtenfaktoren

Die Auswahl von Nachrichten aus der Fülle täglich anfallender Informationen richtet sich nach dem „Wert“ einer Nachricht. Dieser „Wert“ wird  v.a. durch die Aktualität, Prominenz (bekannte Politiker*in, Sportler*in, Schauspieler*in), die Bedeutung eines Ereignisses (großer Kreis von Betroffenen) sowie menschlich-emotionale Aspekte wie Streit oder Kriminalität und die Nähe zur Leser*inschaft.

Die Auswahlentscheidungen von Journalist*innen sind vor allem auf sog. Nachrichtenfaktoren zurückzuführen, die in ihrer Summe den Nachrichtenwert eines Ereignisses oder Themas ausmachen. Es gibt verschiedene Modelle von Nachrichtenfaktoren, die sich im Laufe der Zeit wandeln. Zu den Nachrichtenfaktoren gehören z.B. Aggression/Konflikt, Bedeutsamkeit, Dauer, Elite/Prominenz, Emotionen, Kontinuität, Kontroverse, Nähe, Reichweite, Relevanz, (möglicher) Schaden/Nutzen, Thematisierung,Tragweite und Überraschung

Ereignisse mit einem großen Nachrichtenwert werden mit einer höheren Wahrscheinlichkeit in den Nachrichten besprochen.

Native Advertising

Zu deutsch „Werbung im bekannten Umfeld“. Native Advertising ist eine Form von Werbung im Internet und in Printmedien, die durch das Anbieten von Inhalten so gestaltet ist, dass sie nur schwer von redaktionellen Artikeln zu unterscheiden ist und die Aufmerksamkeit der Nutzer durch Tarnung auf sich zieht. Mit dem Native Advertising verwandt sind PR-Texte, sogenannte Advertorials. 

Native Advertising umfasst virales Marketing, darunter insbesondere Videos, Bilder und Musik, aber auch Artikel. Auch das Suchmaschinenmarketing, bei dem Werbeanzeigen gleichrangig mit den gewohnten und erwarteten Suchresultaten angezeigt werden, und verschiedene Werbestrategien auf Twitter, wie etwa bezahlte Tweets, Trends und Personen, zählen zum Native Advertising. Auch bei Facebook ist es üblich, bezahlte Inhalte in die Timeline der Nutzer einzuschleusen. Dasselbe gilt für Tumblr. Siehe auch → Content-Marketing.

Netiquette

Die Netiquette beschreibt Regeln bzw. Tipps für das Verhalten im Internet – insbesondere im Bereich von Chatrooms, Foren und sozialen Netzwerken. Das betrifft einerseits den Umgang mit anderen User*innen, andererseits aber auch den Schutz eigener Interessen.

Neue Medien

Siehe → digitale Medien.

Newsdesk

Zu deutsch: „Nachrichtentisch”. Gemeint ist damit der Arbeitsplatz, an dem aktuelle Meldungen eintreffen. Mit N. ist vor allem eine moderne Organisationsform in Zeitungsredaktionen gemeint, bei denen Ressortleiter aus unterschiedlichen Ressorts an einem gemeinsamen Tisch sitzen und über die Themen und Nachrichten entscheiden. Am N. können zudem crossmedial, also durch verschiedene Medienkanäle, mehrere Plattformen abgestimmt und bedient werden.

Newsfeed

Von engl. feed: „Einspeisung”, „Zufuhr”. N. bezeichnet den Nachrichtenstrom, über den ein Internetanbieter den Nutzer*innen fortlaufend Informationen über Nachrichten aller Art bereitstellt. In einem N. kann man gezielt Themenbereiche abonnieren, die einen interessieren und sich schnell einen Überblick über neue Nachrichten machen, ohne die eigentliche Internetseite aufsuchen zu müssen. Eine typische Nachricht in einem Newsfeed besteht aus dem Anfang eines Beitrages, der den*die Nutzer*in dazu verleiten soll, den Artikel weiter zu lesen. Meist geschieht dies über einen Link zum Anbieter.

Newsroom

Zu deutsch: „Nachrichtenraum”. Der N. unterstützt architektonisch neue redaktionelle Konzepte des ressort- und medienübergreifenden Planens und Arbeitens. Zur besseren Absprache und Koordination sitzen alle Journalisten in einem gemeinsamen Redaktionsraum. Mit N. ist dabei gar nicht so sehr die Architektur, sondern eher das neuartige Organisationsmodell und die neue Art journalistisch zu denken und zu handeln gemeint. Oft ist Rede vom „Fall der Mauern im Kopf“. Mitunter wird das Konzept N. mit dem → Newsdesk verbunden: Der Newsdesk bildet dann das Zentrum eines Newsrooms.

 

Objektive Berichterstattung

Ein Berichterstattungsmuster, in dem journalistische Arbeit wird als unparteiisch angesehen wird. Journalist*innen verstehen sich dabei als Vermittler, die die Realität in Fakten abbildet. Auch wenn sich Journalist*innen um eine Berichterstattung bemühen, die so neutral wie möglich ist, kann völlige Objektivität, wie bei jeder Form von Kommunikation, nicht 100-prozentig gewährleistet werden.

Öffentlicher Rundfunk

Öffentlich-rechtliche Medienorganisationen sind vor allem Rundfunkanstalten, die Radio und Fernsehen sowie Multimedia-Angebote auf digitalen Plattformen ausspielen.

Der Hörfunk und das Fernsehen ist staatsunabhängig aber nicht privatwirtschaftlich organisiert. Sie sollten nicht wie zur Zeit des Nationalsozialismus zentral gesteuert werden. Daher wurde ein Mediensystem geschaffen, das unabhängig und somit kritisch gegenüber der Politik ist. Die Medienorganisationen werden in ihrer Arbeit von der Gesellschaft kontrolliert: In den Kontrollorganen (Rundfunk-, Fernseh- oder Medienräte) sitzen viele wichtige Menschen aus der Gesellschaft, die überprüfen, ob sie den Zuschauer*innen Information, Bildung, Beratung, Unterhaltung bieten können. Diese Aufgaben sind ihnen gesetzlich zugewiesen. Sie müssen die Grundversorgung der Bevölkerung mit Radio- und Fernsehprogrammen gewährleisten. Die Rundfunkanstalten finanzieren sich überwiegend aus Gebühren. Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten sollen wirtschaftlich unabhängig sein, weshalb sie mit einem allgemeinen Rundfunkbeitrag, der seit 2013 in Deutschland auch „Haushaltsabgabe” heißt, und nur zu einem kleinen Teil über Werbung finanziert werden.

 

Page Impressions

Unter P. oder Page Views versteht man Seitenaufrufe. Dabei handelt es sich genauer gesagt um die Anzahl der Zugriffe auf eine HTML-Seite. Jeder → Visitor, der eine Seite aufruft, generiert eine P. Bewegt er sich innerhalb dieser Website, wird für jede neu geöffnete Seite eine weitere Page Impression hinzugezählt. Über die Page Impressions kann keine Aussage über die Anzahl der Unique Visitors getroffen werden.

Partizipativer Journalismus

Siehe → Bürgerjournalismus.

Political Correctness

Zu deutsch “Politische Korrektheit”. Political Correctness beschreibt den Zustand, in welchem die Sprechenden einen aktuellen Sprachgebrauch auf Grundlage bestimmter Normen kritisch hinterfragen. In Bezug auf gesellschaftliche Verhältnisse oder geschichtliche Verwendungszusammenhänge werden einzelne Wörter oder Redewendungen als unangemessen eingestuft und ggf. durch Alternativen ersetzt.

Portrait

Siehe journalistische Darstellungsformen.

Presse

Oberbegriff für Zeitungen und Zeitschriften, zurückzuführen auf die Druckerpresse beim Buchdruck; im Unterschied zu den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ist die Presse in Deutschland privatwirtschaftlich organisiert.

Presseagentur

Siehe Nachrichtenagentur.

Presseausweis

Presseausweise dienen Journalist*innen als Nachweis ihrer Professionalität und sollen Sicherheit für alle Beteiligten schaffen. Der bundeseinheitliche P. belegt, dass der Inhaber tatsächlich hauptberuflicher Journalist ist. Ohne das Dokument wäre die Arbeit von festangestellten und freien Journalisten deutlich erschwert. Für Behörden und andere Einrichtungen ergibt sich der Vorteil, dass sie nicht bei jeder einzelnen Auskunft erst prüfen müssen, ob sie es wirklich mit einem hauptberuflichen Journalisten zu tun haben. Da die Berufsbezeichnung Journalist jedoch nicht geschützt ist, kann der P. verhältnismäßig leicht beantragt werden.

Pressefreiheit

Durch das Grundgesetz (Artikel 5, Absatz 1, Satz 2) geschütztes Recht eines jeden, Nachrichten und Meinungen in gedruckter Form zu verbreiten.

Pressemitteilung

Schriftliche Mitteilung von Politiker*innen, Behörden, Vereinen, Institutionen, Agenturen, Pressestellen zur Veröffentlichung in der Zeitung. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung, aber viele Pressemitteilungen bilden die Basis für Meldungen etc. in der Zeitung.

Pressekonferenz

Veranstaltung, zu der Politiker*innen und Parteien, Behörden, Firmen etc. Vertreter*innen der Medien einladen, um sie über ein bestimmtes Thema zu informieren.

Pressekodex

Der P. besteht aus Richtlinien für verantwortungsbewusste Arbeit von Journalist*innen des Deutschen Presserats. Denn nicht alles, was rechtlich erlaubt ist, ist auch moralisch und ethisch in Ordnung. Der Pressekodex gliedert sich in 16 Punkte. Er ist sehr kurz und verständlich geschrieben. Darin werden Dinge wie die Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde bei der Berichterstattung benannt oder die Grenzen der Recherche und dem Schutz von persönlichen Informationen sowie die Unschuldsbehauptung bei der Berichterstattung von Straftaten erwähnt.

Presserat

Der Deutsche Presserat ist die freiwillige Selbstkontrolle der Print- und Onlinemedien. Er tritt für die Einhaltung ethischer Standards und Verantwortung im Journalismus ein sowie für die Wahrung des Ansehens der Presse. Als Selbstkontrolle verteidigt der Presserat die Pressefreiheit gegen Eingriffe von außen.

Print-Medien

Grundsätzlich die Bezeichnung für alle gedruckten Medien. Allgemein werden darunter nur die Presse-Erzeugnisse Zeitung und Zeitschrift verstanden.

Private Rundfunksender

Seit dem 1. Januar 1984 gibt es das private Fernsehen in Deutschland. Anders als öffentlich-rechtliche Sender, gehören private Sender wie RTL, RTL2, SAT.1, PRO7 oder Kabel1 meist internationalen Unternehmen und Gesellschaften. Privatsender nehmen keine Rundfunkbeiträge ein. Sie verkaufen stattdessen Sendeminuten an Firmen, die im Fernsehen werben wollen. Je bekannter eine Sendung ist, desto höher ist der Preis pro Werbeminute. Diese Kosten geben die werbenden Unternehmen über den Kaufpreis ihrer Produkte an die Verbraucher*innen zurück. Konsument*innen bezahlen die Werbung mit. Unter diesem Aspekt wird deutlich, dass auch der private Rundfunk weitgehend über die Bürger*innen finanziert wird.

Privatrechtliche Fernsehgesellschaften senden ein Programm, das möglichst viele Menschen anspricht. Die Werbeblöcke dürfen auch das laufende Programm unterbrechen und nach 20 Uhr gezeigt werden. Private Rundfunkanbieter müssen nicht für ein ausgewogenes und vielfältiges Programm sorgen: So gibt es private Spartensender, die sich auf Nachrichten, Musik oder Sport beschränken. Dies bezeichnet man als → Außenpluralität.

 

Qualitätskriterien

Journalist*innen müssen sich bei ihrer Arbeit an bestimmte Regeln halten. Anhand festgelegter Kriterien kann man feststellen, ob die journalistischen Beiträge qualitativ hochwertig sind. Manche überregionale Medien werden als Qualitätsmedien bezeichnet, weil diese dafür bekannt sind, sich an die Regeln (Qualitätskriterien) zu halten.

Zu diesen Regeln zählen:

Aktualität

Bei der Berichterstattung sollte darauf geachtet werden, dass die Zeitspanne zwischen einem Ereignis und der Berichterstattung darüber möglichst kurz ist. Deswegen wird in Tageszeitungen oftmals tagesaktuell und in Wochenzeitungen und Zeitschriften wöchentlich berichtet. Im Rundfunk und in Online-Medien ist der Zeitraum zwischen Ereignis und Berichterstattung noch kürzer. Hier ist es auch möglich Ereignisse live zu übertragen. Ziel ist es, Nachrichten möglichst schnell zu verbreiten. Dabei ist aber auch wichtig, dass die Informationen gut recherchiert und richtig sind. Siehe → Recherche und Qualitätskriterium → Richtigkeit

Ausgewogenheit

Journalist*innen sollten versuchen eine einseitige Berichterstattung zugunsten einer Partei zu vermeiden und stattdessen alle Argumente und Meinungen zu einem Sachverhalt gleichermaßen und mit gleichem Gewicht darzustellen (bezieht sich primär auf das Ensemble aller Beiträge einer Zeitungsausgabe, einer Nachrichtensendung oder eines Nachrichten-Portals). 

Authentizität

Bei der Berichterstattung müssen Journalist*innen prüfen und recherchieren, ob die  Quellen und den von ihnen übermittelten Informationen verlässlich sind. Gerade bei → journalistischen Darstellungsformen wie  → Reportagen, → Porträts und → Features, und in → Interviews ist es wichtig, dass die Berichterstattung glaubwürdig und realitätsnah ist. 

Neutralität 

Trennung von Nachricht und Meinung. Journalist*innen müssen sicherstellen, dass das Publikum Kommentare eindeutig als Meinungsäußerung erkennen kann.

Personalisierung

Wenn über Ereignisse berichtet wird, werden Einzelpersonen, deren Handeln und Schicksale oft in den Vordergrund gestellt, um so komplizierte Strukturen und Organisationen leichter auf das Alltagsleben beziehen zu können. Leser*innen können so komplizierte Dinge z.B. in der Wirtschaftsberichterstattung besser nachvollziehen und bekommen einen besseren Zugang. Es ist trotzdem wichtig, den eigentlichen Kern einer Nachricht und die größeren Zusammenhänge verstehen zu können. 

Plausibilität

Im Journalismus werden Aussagen auf ihre Richtigkeit überprüft. Journalist*innen müssen bei ihrer Recherche entscheiden, ob eine Information, die sie erhalten haben, nachvollziehbar und glaubwürdig ist. Je plausibler eine Aussage erscheint, desto höher ist demnach die Wahrscheinlichkeit, dass sie zutreffend ist.

Quellenvielfalt

Bei der Recherche sollten Journalist*innen mehrere, voneinander unabhängige Quellen für eine → Nachricht nutzen. Um echte Quellenvielfalt zu erreichen, müssen die verwendeten Quellen dabei auch möglichst unterschiedlich sein. In Deutschland soll das Mediensystem insgesamt dafür sorgen, dass Quellenvielfalt durch eine möglichst große Zahl unterschiedlicher Einzelmedien gewährleistet ist. Einzelmedien können einseitig berichten und auf Quellenvielfalt verzichten. (Kurz et al., 2010) Immer gilt das Prinzip der Quellentransparenz, welche die Offenlegung von Quellen, Fakten oder Aussagen sowie die Nachprüfbarkeit für das Publikum meint. Außerdem müssen wirtschaftliche Abhängigkeiten offengelegt werden. 

Recherche

Ermittlung und Überprüfung von Informationen für die Veröffentlichung eines journalistischen Beitrags, z.B. eines Artikels. Journalist*innen recherchieren um Informationen zu erhalten und um zu bewerten, ob eine Meldung wahr oder falsch ist. Deshalb ist es besonders wichtig, mehrere Informationsquellen zu suchen und sie zu vergleichen. Das nennt man Gegenprüfung. Zusätzlich können noch weitere Personen nach ihrer Meinung gefragt werden, z.B. Expert*innen. 

Wichtige Fragen bei der Recherche sind: Was ist überhaupt an dieser Nachricht/Aussage dran? Fehlt noch etwas (eine Information der Gegenseite, Hintergründe etc.)? Was sagt die andere Seite?

Relevanzmessung

Journalist*innen müssen entscheiden ob ein Ereignis und eine Information für die Öffentlichkeit von Bedeutung ist. In manchen Fällen ist es schwer zu entscheiden, wie wichtig ein Sachverhalt für den Journalismus ist. Der Journalismus hat daher eigene Arbeitsabläufe entwickelt, die dabei helfen zu entscheiden, wie wichtig eine Information ist, also welchen → Nachrichtenwert sie hat.

Richtigkeit

Der Begriff bezeichnet eines der zentralen journalistischen Qualitätskriterien, das – als Forderung nach Wahrheit – im Pressekodex des Deutschen Presserates zu finden ist. Die Inhalte der journalistischen Berichterstattung müssen der Wahrheit entsprechen und gründlich recherchiert worden sein.  Siehe → Recherche

Spannung

Journalist*innen nutzen Spannung in Genres wie → Feature oder → Reportage als Element, um eine Information ansprechender darzustellen. So ist ein Beitrag unterhaltsamer und verständlicher (Wilke, 2008).

Unabhängigkeit

Journalist*innen sollten bei ihrer Recherchetätigkeit nicht von anderen beeinflusst werden. Dafür muss eine finanzielle und anderweitige Unabhängigkeit gewährleistet sein. Artikel 5 des Grundgesetzes schützt die → Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film. Darüber hinaus ist die Pressefreiheit in sämtlichen Pressegesetzen der Bundesländer verankert (Kurz et al., 2010). Journalistische Unabhängigkeit meint nicht, dass Nachrichtenmedien keine eigene politische Position haben oder artikulieren dürfen. Es muss zwischen Nachricht bzw. Fakt und Kommentar unterschieden werden.

Universalität

Gemeint ist damit das Vielfaltsgebot, welches eine möglichst große Anzahl und Bandbreite an Themen, Aspekten, Argumenten, Akteuren und Meinungen bezogen auf einzelne Artikel sowie Nachrichtenangebote gewährleisten soll. In modernen Massenmedien kommt die Universalität wesentlich durch die Gliederung in Ressorts wie Politik, Wirtschaft, Sport, Feuilleton, Wissenschaft, Panorama, Gesundheit, Reise, Internet und andere zum Ausdruck. Auch Nachrichtensendung oder in Nachrichten-Portalen sollte auf die Vielfalt an Inhalten geachtet werden (Kurz et al., 2010; McQuail, 1992; Wilke, 2008) .

Unterhaltsamkeit

Journalistische Beiträge sollen unterhaltend sein und den Interessen der Leserschaft entsprechen, Phantasie und Aktivität anregen, Informationen mit Spaß und Witz vermitteln, fesseln und durch → Spannung „Aha-Effekte” erzeugen.

Verständlichkeit 

Journalismus hat die zentrale Aufgabe die Öffentlichkeit verständlich über alle aktuellen und für sie wichtigen Sachverhalte zu informieren. Ein journalistischer Beitrag soll es den Lesenden ermöglichen, Informationen zu verstehen und einordnen zu können

Vielfalt

Journalismus soll eine möglichst große Anzahl und Bandbreite an Themen abbilden und verschiedene Aspekte, Argumente, Akteure und Meinungen beleuchten sowohl in Bezug auf einzelne Artikel als auch auf umfassendere Nachrichtenangebote.

Vollständigkeit

Vollständigkeit entsteht aus der  Schnittmenge der beiden Qualitätskriterien → Richtigkeit und → Relevanz. Generell wird unter Vollständigkeit im journalistischen Sinne verstanden, dass ein Beitrag alle relevanten Informationen enthält, die zum korrekten Verständnis eines Sachverhaltes notwendig sind. Zentrale Rolle spielen dabei die → W-Fragen.

Wahrhaftigkeit

Wahrhaftigkeit hängt eng mit der → Richtigkeit zusammen. Im Unterschied zu dieser zielt sie jedoch nicht auf die korrekte Wiedergabe eines Ereignisses oder von Informationen ab, sondern meint vor allem die  Ehrlichkeit der Journalist*innen in der Berichterstattung und im Umgang mit Einschränkungen ihrer Unabhängigkeit. Dafür sollten sämtliche Quellen ihrer Recherche genannt werden. Journalist*innen sollten sich außerdem in ihrer Sprache zu dem  Informationsgehalt von Nachrichten abgrenzen, in dem sie zum Beispiel den Konjunktiv nutzen und Zitate anderer Menschen klar kennzeichnen. Außerdem können sie ihre redaktionelle Leitlinien veröffentlichen und sollten in der Lage sein, eigene journalistische Fehler richtigzustellen.

 

(Rechts-)Alternative Medien 

XX

Recherche

Siehe Qualitätskriterien.

Redakteur*in

Fest angestellte*r Journalist*in bei einer Zeitung.

Redaktion

Abteilung in einem Zeitungsverlag, zuständig für den nachrichtlichen und meinungsbildenden Teil der Zeitung. Die Rollen in einer R. unterscheiden sich je nach  Entscheidungsumfang und Verantwortlichkeit voneinander. Neben einem*r Chefredakteur*in, welche*r die grobe Linie eines Nachrichtenmediums vorgibt, und Personen, die ein Ressort leiten, arbeiten dort Redakteur*e, Reporter*innen, Recherchierende bis hin zu Volontär*innen und Praktikant*innen.

Redaktionskonferenz

Die Redaktionskonferenz, zu der sich alle Redakteur*innen des Tages versammeln, diskutiert Themen und Inhalte der Sendung oder der nächsten Ausgabe der Zeitung.  Gemeinsam werden aktuelle Ereignisse gesichtet und beurteilt, welche Themen heute einen Platz in der Sendung oder Zeitung bekommen.

Redaktionelle Leitlinie

Die redaktionelle Linie von Medienunternehmen bestimmt die politische Werthaltung der jeweiligen Redaktion und dient der Strukturierung von Inhalten und der Abgrenzung zu anderen Medien im Wettbewerb. Die Einschätzung der redaktionellen Linie einer Redaktion lässt sich anhand der politischen Links-Rechts-Dimension vornehmen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Welt, der Focus oder die Bild-Zeitung gelten als konservative Printmedien, während der Spiegel, die Zeit, die Süddeutsche Zeitung oder die taz eher links oder liberal eingestellt sind.

Redigieren

Bearbeitung von Texten für die Veröffentlichung: kürzen, ergänzen, Stil verbessern, korrigieren, mit Überschrift versehen.

Regionalpresse

Die regionalen Abonnement-Zeitungen lassen sich unterscheiden in „standortgebundene Zeitungen“, die mit kleinen Auflagen ein relativ enges Verbreitungsgebiet haben, und in „Regionalzeitungen“, die einen größeren Raum abdecken, oft mit Unter-, Neben- und Bezirksausgaben.

Regionalzeitung

Tageszeitung, deren Verbreitungsgebiet eine bestimmte Region umfasst.

Reichweite

Angabe darüber, von wie vielen Menschen durchschnittlich pro Tag eine Zeitung gelesen wird (Leser pro Nummer = LpN). Bei Online-Medien wird die Reichweite über die → Visits gemessen.

Reportage

Siehe journalistische Darstellungsformen.

Ressort

Ein R. ist ein Teil einer Redaktion, welches ein bestimmtes Themengebiet bearbeitet. R. werden nach anhand von Arbeitsbereichen unterschieden: Innenpolitik, Außenpolitik, Wirtschaft, Kultur, Sport, Regionales/Lokales.

Rezension

Siehe → journalistische Darstellungsformen.

Rubrik

Artikel oder Anzeigen zu einem Thema/Bereich, die unter einem bestimmten Titel regelmäßig erscheinen, z.B. Kommentar, Immobilienmarkt, Kfz-Markt.

Rundfunkrat

In den ARD-Sendern heißt das Gremium Rundfunkrat, im ZDF Fernsehrat und im Deutschlandradio Hörfunkrat. Zusammengenommen sind sie die Aufsichtsgremien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland. Sie kontrollieren, ob die Sender tatsächlich ein vielfältiges Programm für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen bringen. Bei der Zusammensetzung der Räte muss darauf geachtet werden, dass gesellschaftlich relevante Gruppen des Gemeinwesens (Kirchen, Fraktionen, Gewerkschaften) durch Repräsentanten vertreten sind (BVerfG).

Schlagzeile

Überschrift, die größer als andere Überschriften auf einer Seite ist. Sie wird häufig für den Aufmacher einer Seite verwandt.

Sonntagszeitungen

Zeitungen, die ausschließlich am Sonntag erscheinen und im Abonnement oder am Kiosk erhältlich sind (z.B. Welt am Sonntag).

Spalte

Zeitungsseiten sind senkrecht in Spalten eingeteilt. Zahl und Breite der Spalten sind in der Regel für den redaktionellen Teil und für den Anzeigenteil unterschiedlich.

Supplement

Eine Beilage, die der Zeitung regelmäßig beiliegt. In der Süddeutschen Zeitungen liegt beispielsweise freitags das Süddeutsche Magazin bei. In vielen anderen Zeitungen gibt es ein wöchentliches TV-Programm.

 

Tageszeitung

Eine Tageszeitung macht aktuelle und universelle (also thematisch nicht begrenzte) kontinuierliche Berichterstattung bei werktäglicher Erscheinung und ist ein Druckmedium. Tageszeitungen können unterschieden werden: nach der Vertriebsart: Abonnementzeitungen, Kauf- oder Boulevardzeitungen, nach dem Verbreitungsgebiet: lokal, regional, überregional (national), nach der Erscheinungsweise.

Teaser

Siehe → Anriss.

Traffic

Zu deutsch „Verkehr“.Grundsätzlich beschreibt Traffic im Internet den Fluss von Daten in Netzwerken, also die Zugriffe auf Websites durch die Besucher*innen und damit den gesamten Besucherverkehr auf einer Internetseite. Gemessen werden kann der Traffic anhand der → Page Impressions.

 

Überlauf (Umlauf)

Fortsetzung eines Artikels oder einer Anzeige auf einer Seite weiter hinten in der Zeitung.

Überregionale Zeitung

Über eine Region hinaus (z.B. im ganzen Bundesgebiet) verbreitete Tageszeitung. Als überregionale Tageszeitungen in Deutschland gelten z.B. die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Süddeutsche Zeitung.

Überschrift

Der Titel eines Artikels besteht meist aus der Hauptüberschrift, einer Unterzeile und/oder einer Dachzeile. Eine Überschrift soll den Kern der Information eines Artikels wiedergeben und das Interesse der Leser wecken.

Umbruch

Die optische Gestaltung einer Zeitungsseite. Grundsätzlich ist die Seite in → Spalten unterteilt. Innerhalb dieser Spalten-Schemas werden Texte, Überschriften, Fotos und Anzeigen so gesetzt („umgebrochen“), dass ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Lesbarkeit erzielt wird.

Unterzeile

Zeile unter einer Überschrift oder einem Bild.

User-Generated-Content

Zu deutsch „Nutzer-generierter-Inhalt“. Im Internet können sich Nutzer*innen einfacher an institutioneller Massenkommunikation – z. B. an journalistischen Websites – beteiligen (u. a. mit  Textkommentaren, Bewertungen von Beiträgen, eingesandten Fotos und Videos). U. steht also für Medieninhalte, die nicht vom Anbieter eines Webangebots, sondern von dessen Nutzer*innen erstellt werden.

Verbreitungsgebiet

Die räumliche Abgrenzung, in der eine Zeitung verbreitet wird.

Visit

Zu deutsch „Besuch“. Ein Visit bezeichnet einen zusammenhängenden Nutzungsvorgang auf einer Website. Dies bedeutet, dass eine oder mehrere Seiten angesehen werden können. Wenn ein*e User*in 30 Minuten inaktiv ist, weil er die Seite verlassen hat oder keine weitere Aktion tätigt, gilt ein Visit als beendet. Kehrt die Person nach Ablauf dieser Zeit erneut auf die Seite zurück wird ein neuer Visit gezählt. Die Zahl der Visits entspricht der Bruttoreichweite einer Website.

Visitor

Unter Visitor versteht man die Person, die eine Website besucht. Besucht ein Visitor eine Seite mehrmals am Tag, so wird er als ein Visitor betrachtet, der mehrere Visits getätigt hat. Besucht ein Visitor an zwei unterschiedlichen Tagen die Website, so handelt es sich um zwei Visitors.
 
Unique Visitor
Auf der Basis von einem Tag entspricht ein U. einem Visitor. Bei einem längeren Zeitraum als einem Tag unterscheiden sich diese Werte jedoch, da die Person anhand von Cookies eindeutig als schon dagewesener Visitor identifiziert werden kann. Wenn ein Visitor bereits zum zweiten Mal innerhalb eines bestimmten Analysezeitraums, also an mindestens zwei unterschiedlichen Tagen, die Website besucht, so wird diese Person als Unique Visitor erkannt und nur einmal in dem Analysezeitraum gezählt.

 

Volontariat

Das Volontariat (kurz: Volo) ist eine im Gegensatz zur Lehre gesetzlich nicht genau geregelte Ausbildung. Es findet hauptsächlich im karitativen und kaufmännischen Bereich, in der öffentlichen Verwaltung und zur Berufsvorbereitung oder Weiterbildung Anwendung. Im Journalismus werden dagegen Auszubildende generell als Volontäre bezeichnet. Das V. dauert je nach Vorbildung und/oder Eignung zwischen zwölf und 24 Monaten.

Volontär*in

Redakteur*innen in Ausbildung.

Vorspann

Redaktioneller Text, der einen Artikel einleitet. Er ist meist fett oder in einer anderen Schriftgröße als der eigentliche Artikel gedruckt und fasst dessen Inhalt zusammen ( → Aufhänger und Einstieg).

Web 2.0

Seit 2003 gibt es interaktive Social-Media-Plattformen (wie Twitter, Facebook und Youtube). Sie erlauben jedem Nutzenden die unkomplizierte Bereitstellung von Inhalten ( siehe → User-Generated-Content) und das Einbetten vorhandener Inhalte in neue Formen. Ein Großteil nachrichtlicher Angebote im Internet wird von Medienhäusern gestellt, die den Markt konventioneller Medien dominieren. Sie haben in der Suchmaschinenwerbung einen mächtigen Konkurrenten auf dem Werbemarkt gefunden. (Da der Cyberspace nationalstaatliche Grenzen ignoriert, müssen neue Sanktionsmechanismen entwickelt werden.)

W-Fragen

Journalistische Darstellungsformen beantworten in der Regel die folgenden Fragen: Wer ist beteiligt? Was ist geschehen? Wo? Wann? Wie (Einzelheiten)? Warum? Woher stammt die Information (Quelle)? Für wen? (Welche Zielgruppe hat die Information?).

Whistleblowing

Beim Whistleblowing (von engl. „to blow the whistle“, sinngemäß „etwas aufdecken“, „jemanden verpfeifen“) werden Hinweise auf bestehende Missstände in Unternehmen oder anderen privaten oder öffentlichen Einrichtungen gegeben. Da der*die Whistleblower*in in der Regel ein (ehemaliger) Mitarbeiter oder Kunde ist, berichtet er*sie aus eigener Erfahrung. Er*sie informiert Mittler und Medien oder direkt die Öffentlichkeit über skandalöse Ereignisse oder Vorgänge  Dabei riskiert er Stelle, Karriere und Ruf und muss mit teils harten Strafen rechnen.

Zensur

Kontrolle und Beeinflussung von Texten und Bildern vor Veröffentlichung durch hoheitliche (z.B. staatliche) Gewalt. In Deutschland findet eine Zensur nicht statt (Artikel 5, Absatz 1, Satz 3 des Grundgesetzes).

Zumacher

Artikel (meist flach), der unten auf einer Zeitungsseite steht. Gegenteil → Aufmacher.

Zwischentitel/ Zwischenzeile

Zwischenüberschriften, die einen langen Zeitungsartikel auflockern und für eine bessere Verständlichkeit sorgen.

 

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Hagen, Lutz M.: Informationsqualität von Nachrichten. Meßmethoden und ihre Anwendung auf die Dienste von Nachrichtenagenturen. Opladen [Westdeutscher Verlag] 1995

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Langer, Inghard; Friedemann Schulz von Thun; Reinhard Tausch: Sich verständlich ausdrücken. 9. Auflage. München [Ernst Reinhardt] 2011

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Noelle-Neumann, E., Schulz, W., & Wilke, J. (2009). Massenkommunikation, Fischer-Lexikon Publizistik, Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch-Verl.

 

Nachrichten kritisch denken.